Abnehmen durch Hypnose

Wir können uns nicht entgegen unserer Überzeugungen verhalten – zumindest nicht auf lange Sicht.

Ein schönes Beispiel für dieses Phänomen sind Leute, die sich fest vornehmen, ein paar Kilos abzuspecken, ohne ihre Einstellungen gegenüber Sport und Ernährung zu ändern. Zwar betätigen sie sich dann körperlich und achten darauf, was und wie viel sie essen, doch eigentlich würden sie sich viel lieber mit Süßigkeiten vollstopfen und auf der Couch vorm Fernseher liegen. Ihr Verhalten verläuft demnach konträr zu ihrem Denken, was, langfristig gesehen, nur schiefgehen kann und sie in alte Muster zurückverfallen.

Um ihr Verhalten dahingehend zu ändern, dass statt Süßigkeiten und Faulenzen jetzt eine gesunde Ernährung und Sport auf ihrer Tagesordnung stehen, wenden diese Leute all ihre Energie auf. Im Fitnessstudio rackern sie sich auf irgendwelchen Geräten ab, obwohl sie doch viel lieber zuhause ein heißes Bad nehmen würden. Sie verzichten sowohl auf Chips als auch auf ihre Lieblingsschokolade und ernähren sich stattdessen naturbelassen. Das alles nehmen sie in Kauf, um ihrem Ziel einer schlankeren Figur näher zu kommen. Doch es ist abzusehen, wo das früher oder später hinführt:

 

Mit dem Mund voll Schokolade zurück auf die Couch. 

 

Warum das so ist? Weil an ein und dieselbe Sache Schmerzen und Vergnügen bzw. Behagen und Unbehagen gekoppelt werden. Es bereitet denjenigen zwar Behagen, eine schlanke Figur zu haben, aber Unbehagen, etwas dafür zu tun. Sie spielen Tauziehen mit sich selbst. Einerseits denken sie nämlich: ,,Mhhhh... Schokolade... Wie lecker! – Mit Schoki im Mund geht's mir so gut!“ Und andererseits denken sie: ,,Ich darf keine Schoki essen, weil ich doch abspecken will! – Schoki steht meiner schlanken Figur im Weg!“ Ihr eigentlich so brillantes Gehirn kann nicht mehr tun, worin es die Evolution so gut ausgebildet hat: Weg vom Unbehagen, hin zum Behagen.

In Hypnose haben wir die Möglichkeit, durch Visualisierungstechniken gezielt auf den Körper einzuwirken.

Auf diese Weise können wir die Neubildung, die Ausbildung und die Stabilisierung von Nervenzellverknüpfungen stimulieren und den Körper auf die der Visualisierung entsprechenden Zukunft vorbereiten. Und eben diese Zukunft, also die gewünschte Idealfigur, tendiert durch die kanalisierte Energie unserer Aufmerksamkeit dazu, sich dann auch in Wirklichkeit zu manifestieren. 

Die amerikanischen Wissenschaftler reimen so schön: ''Energy flows where attention goes'' , also: ''Wo wir unsere Aufmerksamkeit hinrichten, lenken wir unsere Energie hin.''

Vereinfacht gesagt: Wir bringen dem Körper bei, wie sich die neue Zukunft anfühlt, ehe sie tatsächlich eingetreten ist. Und dann dauert es nicht lange, bis der Körper anfängt nachzuziehen, um der Visualisierung auch in unserer materiellen Wirklichkeit zu entsprechen.

Wieso um alles in der Welt das funktionieren sollte?

Weil die bloße Vorstellung einer Situation die gleichen Hirnstrukturen aktiviert wie bei realen Umständen. Mit anderen Worten: Unser Hirn kennt den Unterschied nicht zwischen einer Vorstellung und der Realität. Es hält ausnahmslos das für wahr, was wir ihm erzählen, und dementsprechend verhält es sich dann auch.

Ein schönes Beispiel für dieses Phänomen lieferten die Psychologen Alia Crum und Ellen Langer von der Harvard University. 2007 führten sie eine Untersuchung durch, bei der man zunächst 84 Raumpflegerinnen aus insgesamt sieben verschiedenen Hotels in zwei Gruppen eingeteilt hatte. Der einen Gruppe erzählte man, die Arbeit, die sie verrichten, sei ein gutes Sportprogramm. Man rechnete ihnen aus, wie viele Kalorien sie durch ihre Tätigkeit verbrennen würden, und schließlich versicherte man ihnen, dass sie durch ihre Arbeit mehr als genug Sport trieben. Was aber, um den experimentellen Rahmen zu erzeugen, natürlich gelogen war. Die zweite Gruppe hingegen erhielt keinerlei Informationen. Vier Wochen nach der Intervention hat die Gruppe, der man die Märchen erzählt hat, bei unveränderter Arbeit im Durchschnitt ein knappes Kilogramm Gewicht verloren. Außerdem verringerte sich ihr Blutdruck, ihr Körperfettanteil, ihr Taille-Hüft-Verhältnis und ihr Body-Mass-Index.

Der immaterielle Geist lässt materielle Veränderungen des Körpers geschehen. Mir gehen die Möglichkeiten aus, Begeisterung zu zeigen!

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